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Allgemeine Informationen über Kenia

Nachfolgend finden Sie einige Informationen über Kenia im Hinblick auf Geografie, Bevölkerung, Politik und Wirtschaft. Für die Aktualität und Vollständigkleit der Informationen kann MALINDI.INFO nicht garantieren. Um umfangreiche weitere Informationen über Kenia zu erhalten, besuchen Sie die Seiten von wikipedia.org.

Geografische Informationen

Fläche Kenias:
582.646 qkm
Seen:
Victoria See (69.485 qkm)
Turkana See (7.104 qkm)
Baringo See (19 km lang)
Bogoria See (mit heissen Quellen)
Nakuru See (Salz-See)
Naivasha See
Magadi See
Flüsse:
Tana (ca. 700 km)
Athi-Galana-Sabaki (ca. 400 km)
Guam-Turkwel (ca. 370 km)
Berge:
Mount Kenya (5.199 m)
Mount Elgon (4.231 m)
Aberdares (3.999 m)
Besonderheiten:
Ostafrikanischer Grabenbruch (Rift Valley) mit einigen der oben genannten Seen

Die Bevölkerung Kenias

Die Bevölkerung Kenias setzt sich aus einer Vielzahl von Völkern zusammen, die nicht nur sprachlich sondern auch kulturell und bezüglich äußerer Merkmale stark voneinander abweichen. Hier leben insgesamt 40 ethnische Gruppen wie z.B. Luyia, Gusii, Kikuyu, Embu, Meru, Kamba, Taita, Taveta, Turkana, Masai und Swahili (deren Sprache die Nationalsprache ist). Die beiden bedeutendsten und einflussreichsten Völker sind die Kikuyu und die Luo. Die Kikuyu gehören zu den Ackerbau betreibenden Völkern und leben im keniatischen Hochland. Die Luo leben hauptsächlich in der Gegend von Kisumo nahe des Victoria Sees.

 

Einwohner lt. CIA Factbook:
45.925.301
Einwohner je km²:
77 Personen je km²
Einwohner Nairobi:
ca. 3.138.000
Einwohner Mombasa:
ca. 915.000
Einwohner Malindi:
ca. 70.000
Volksgruppen:
Bantu, Niloten, Hamiten, Inder, Araber, Europäer
Religionen:
Protestanten ca. 37%
Katholiken ca. 25%
Muslime ca. 6%
Rest ist Anhänger von Naturreligionen
Sprachen:
Suaheli (Swahili) seit 1974 Amtssprache
Englisch als Handelssprache
diverse Sprachen der einzelnen Stämme

Die politischen Verhältnisse

Kenia ist eine präsidiale Republik mit einem Parlament aus einer Kammer. Die Unabhängigkeit wurde am 12. Dez. 1963 ausgerufen, ein Jahr später wurde Kenia zur Republik. Die Verfassung stammt aus dem Jahr 1969, wurde inzwischen einige Male verändert. 1982 wurde darin der Ein-Parteien-Staat verankert. Im Juni 1991 erfolgte eine Liberalisierung des Wahlrechts. Im Parlament sitzen 158 gewählte und 12 vom Präsidenten ernannte Abgeordnete. Wahlen finden alle 5 Jahre statt.

Am 27. Dezember 2007 fanden in Kenia die Präsidentschaftswahlen statt, bei der Präsident Mwai Kibaki (Kikuyu) nur knapp die Wahl gegen Raila Odinga (Luo) gewann. Opposition und internationale Beobachter sprachen von massiver Wahlfäschung. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses kam es in Kenia zu schweren Auseinandersetzungen, bei denen es im Großraum um Kisumu und Nairobi mehrere Tote zu beklagen gab. Als Kompromiss zur Beendigung der Unruhen wurde die Regierungsgewalt zwischen Kibaki und Odinga nachfolgend aufgeteilt.

Hauptstadt:
Nairobi
Regierungssitz:
Nairobi
Staatsform:
Präsidiale Republik
Parteien:
KANU, DP, KNC, KSC, PKK, FORD und weitere
Präsidenten:
Jomo Kenyatta (1963 bis 1978)
Daniel Arap Moi (1978 bis 2002)
Mwai Kibaki (2003 - 2013)
Uhuru Kenyatta (ab 2013)
Internat. Mitgliedschaften:
CON, UN,OAU
Verwaltungsbezirke:
8 Provinzen, 53 Distrikte
Nationale Feiertage:
Neujahrstag (1. Januar)
Tag der Arbeit (1. Mai)
Madarka Day (1. Juni) Jahrestag d. Selbstverwaltung
Moi Day (10. Oktober)
Kenyatta Day (20. Oktober)
Republic Day (12. Dezember) Unabhängigkeitstag

Die wirtschaftliche Situation

Hier sind einige Fakten zum Thema Wirtschaft für Sie zusammengestellt.

Bruttosozialprodukt pro Kopf:
ca. US$ 850
Inflationsrate:
ca. 25 bis 30 %
Währung:
Keniatischer Schilling (KES), in Kenia abgekürzt mit "Ksh"
1 EUR = ca. 110 KES Stand: 11/2010
Industrie:
Holzverarbeitung, Textilien, Nahrungs- und Genußmittel u.a.
Importgüter:
Erdöl, elektronische Geräte, hochwertige Konsumgüter
Exportgüter:
Kaffee, Tee, Sisal, Obst, Baumwolle, Wolle, Rindfleisch
Transportwege:
Straßen ca. 64.700 km
Eisenbahn ca. 2.800 km
Hafen zum Indischen Ozean in Mombasa und Lamu
Hafen am Victoria-See in Kisumu
Internationaler Flughafen in Nairobi und Mombasa
viele nationale Flugpisten unter anderem in Malindi

 

 

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